Reimformen in der Gedichtinterpretation


Der Aufbau eines Gedichts mit Reim und Metrum
Die schöne Stadt
Alte Plätze sonnig schweigen,
Tief in Blau und Gold versponnen
Traumhaft hasten sanfte Nonnen
Unter schwüler Buchen Schweigen.

Aus den braun erhellten Kirchen  (5)
Schaun des Todes reine Bilder,
Großer Fürsten schöne Schilder,
Kronen schimmern in den Kirchen.

Rösser tauchen aus dem Brunnen,
Blütenkrallen drohn aus Bäumen,  (10)
Knaben spielen wirr von Träumen
Abends leise dort am Brunnen.

Mädchen stehen an den Toren,
Schauen scheu ins farbige Leben.
Ihre feuchten Lippen beben,  (15)
Und sie warten an den Toren.

Zitternd flattern Glockenklänge,
Marschtakt hallt und Wacherufen
Fremde lauschen auf den Stufen,
Hoch im Blau sind Orgelklänge. (20)

Helle Instrumente singen,
Durch der Gärten Blätterrahmen
Schwirrt das Lachen schöner Damen,
Leise junge Mütter singen.

Heimlich haucht an blumigen Fenstern (25)
Duft von Weihrauch, Teer und Flieder.
Silbern flimmern müde Lider
Durch die Blumen an den Fenstern.


Die Inhaltsangabe der Gedichtinterpretation

Gedichtinterpretation Klasse 7, Klasse 8, Klasse 9, Klasse 10. Einfache Übungen mit Lösungen zu Stilmitteln einer Gedichtinterpretation und zu rhetorischen Stilfiguren. 


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